durch seinen schmerzfreien Verlauf mit Druckwerten zwischen ca. 25 und 40 mm Hg ist es besonders tückisch und richtet Schäden an, die ohne regelmäßige Kontrolle erst zu spät bemerkt werden.
Ursache ist meist eine Abflussstörung im Kammerwinkel des Augeninneren. Das im Augeninneren gebildete Wasser (das sogenannte Kammerwasser) kann nicht ablaufen.
Hierdurch steigt der Druck im Augeninneren an und schädigt den Sehnerven. Auch das sogenannte Niederdruckglaukom verläuft schleichend. Bei völlig normalen Druckwerten nimmt der Sehnerv trotzdem Schaden, was |
Durch den hohen Innendruck vergrößern sich die kindlichen Augen, diese kommen dem Schönheitsideal der "großen Kinderaugen" entgegen, haben aber bei der Entdeckung meist schon schweren Schaden genommen.
Das seltenere Engwinkelglaukom macht beim sogenannten Glaukomanfall durch seine sehr hohen Druckwerte (über 60 mm HG) erhebliche Kopfschmerzen.
Dies und die Sehbeschwerden in Form von Nebelsehen und Farbringen um Lichtquellen herum führen den Patienten meist unverzüglich zum Augenarzt. Dadurch lassen sich in der Regel schwere Folgeschäden noch rechtzeitig vermeiden. |